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Bau einer neuen Fertigungshalle

Bereits In den letzten Jahren zeichnete sich ab, dass aufgrund des kontinuierlichen Wachstums, eine Erweiterung der Produktionsfläche notwendig wurde. Trotz widriger Umstände hinsichtlich Materialengpässen und Lieferverzögerungen konnte der Bau der neuen Fertigungshalle im August abgeschlossen werden.

Verantwortlich für das Neubauprojekt war Hans-Georg Hof. „Den Bedarf für die neue Halle haben wir bereits länger kommen sehen“, erläutert er. Entsprechend seien die Vorbereitungen – von den Planungen bis zum Bauantrag – bereits vor Corona gelaufen. „Und als die Pandemie begann haben wir angefangen zu bauen –  während kein Mensch wusste wo es hingeht, haben wir ein großes Loch gegraben“, sagt er lachend.

Die Grundfläche der Halle hört sich mit 450 Quadratmetern gar nicht so imposant an. Doch die Höhe hat es in sich, denn der Neubau verfügt über 4770 Kubikmeter umbauten Raum – er ist also 11 Meter hoch, erstreckt sich über drei Stockwerke, hinzu kommt noch eine vier Meter tiefe Grube. Warum dieser Höhenbedarf? „Damit wir die Anlage über drei Etagen genauso aufbauen können, wie sie auch später beim Kunden stehen wird“ – das erspare Montagezeit und biete dem Kunden letztlich Sicherheit.

Zwei Kräne – einer mit 40 und einer mit 20 Tonnen Hebekraft – wurden installiert, um für alle Bedürfnisse gewappnet zu sein. Und auch in einen Kühlturm wurde investiert.

Mit der neuen Produktionsfläche hat HOF nun seine Kapazitäten für die Installation von Gefriertrocknern in vertikaler Anordnung als zweistöckige Ausführung erfolgreich um 40% erhöhen können und die Kapazitäten der hauseigenen Kältewerkstatt verdoppelt.

Die Kosten für den Neubau beliefen sich auf rund 3,35 Millionen Euro – hinzukommen noch Investitionen in die Infrastruktur, sodass das gesamte Projekt mit 3,8 Millionen Euro zu Buche schlägt. „Eine gute Investition in die Zukunft“, so Alexander Hof.

Pressemeldung HOF "Millionen-Investition in die Zukunft" >

Von Wissen, Kompetenz und Werten - Neue Imagebroschüre von HOF

Seit ihrer Gründung vor über 30 Jahren, ist es HOF immer wichtig seinen Kunden ein eindeutiges Bild vom Unternehmen HOF zu vermitteln.

Unternehmen unterliegen aber dem Wandel der Zeit, das prägt Ihr Unternehmensimage und so geht es auch HOF. Unternehmensbotschaften müssen dann neu überdacht werden, die Positionierung muss optimiert werden.

HOF hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt und ist dabei mittlerweile auf fast 300 Mitarbeiter angewachsen. Diese Weiterentwicklung beinhaltet u.a., die stetige Suche nach innovativen Lösungen und das geht nur mit einem exzellenten technologischem Wissen, mit kreativer Neugierde und hervorragend qualifizierten Mitarbeitern.

Dazu gehören auch ein besonderes technologisches Know-how und eine außergewöhnliche Innovationskraft. Tragenden Säulen und entscheidende Erfolgsfaktoren.

HOF ist der fachliche Marktführer, ein weltweit anerkanntes Unternehmen auf dessen Kompetenz man vertrauen kann und dem ein Leitbild zu Grund liegt, das auf Werte wie Respekt, Fairness und Loyalität im Umgang miteinander aufbaut.

Das ist HOF, eine gelebte Unternehmensphilosophie,

viel Spaß beim Lesen >

Neue spezielle ACHEMA Website

Die Zeit vergeht wie im Fluge und zukünftige wichtige Aktivitäten kommen in den Fokus, so wie bei uns die Weltleitmesse für Prozessindustrie, die ACHEMA in Frankfurt im nächsten Jahr.

Die ACHEMA positioniert sich als Technologieplattform und als der wichtigste Impulsgeber für die internationale Prozessindustrie. Dort sind die Vorbereitungen bereits in vollem Gange und selbstverständlich werden wir wieder als internationaler fachlicher Marktführer vertreten sein.

Im Vorfeld der Messe und bis zum Start am 4. April 2022 werden wir Sie zukünftig auf unserer speziellen ACHEMA Website regelmäßig mit Informationen rund um HOF und zu unseren Messeaktivitäten auf dem Laufenden halten.

Seien Sie gespannt, mit freundlichen Grüßen
Dr. Alexander Hof

 

ACHEMA 2022 - Weltforum für die Prozessindustrie

Modern, interaktiv und immer am Puls der Zeit: Mit einzigartiger Themenbreite, spannenden Fokusthemen und neuen Veranstaltungsformaten versammelt die Weltleitmesse für Prozessindustrie wieder Experten, qualifizierte Anwender und Interessenten aus der ganzen Welt.

Hersteller und Dienstleister aus über 50 Ländern präsentieren Produkte für Chemie, Pharma, Biotechnologie, Energie und Umwelt. Damit ist die Weltleitmesse ACHEMA der wichtigste Impulsgeber für die internationale Prozessindustrie.

Als Technologieplattform und internationaler Marktplatz für aktuelle Techniktrends treibt die ACHEMA die Entwicklung in allen Bereichen der Prozessindustrie voran. Nirgendwo sonst erleben Sie zukunftsweisende Technik und weltweites Networking so umfassend wie hier - hautnah und mit allen Sinnen.

Quellennachweis Text : ACHEMA/DECHEMA Ausstellungs-GmbH

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HOF präsentiert ein neues roboter-gestütztes Be- und Entladesystem

Der Bedarf nach hochwertigen Be- und Entladesystemen für Gefriertrocknungsanlagen in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie steigt und damit auch die technologischen Anforderungen.

Im Bereich der Be- und Entladesysteme wurden daher in der Vergangenheit kontinuierlich
Neuentwicklungen umgesetzt.

Mehr dazu hier >

Zum sechsten Mal in Folge TOP 100

Wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die HOF Sonderanlagenbau GmbH aus Lohra bei der 28. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 wieder den Sprung unter die Besten geschafft hat. Und das zum sechsten Mal in Folge!

Prof. Dr. Nikolaus Franke
Ranga Yogeshwar

„Es ist eine große Freude wieder zu den Preisträgern zu zählen. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Motivation und Innovationskraft und natürlich bei unseren Kunden für den regelmäßigen Wissensaustausch.“

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Alexander Hof

 

HOF zählt auch 2021 zur mittelständischen Innovationselite

Seit 2016 wurde HOF zum sechsten Mal mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet und zählt wieder zu den innovativsten Unternehmen Deutschlands.
Das TOP 100-Siegel wurde zum 28. Mal verliehen und ehrt die Innovationselite Deutschlands in mehreren Kategorien. Mit dieser Auszeichnung werden besonders innovative Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen geehrt. Grundlage der Auszeichnung ist eine unabhängige, auf einer wissenschaftlichen Systematik basierende Prüfung durch den wissenschaftlichen Leiter von TOP 100, Prof. Dr. Nikolaus Franke.

Welche innovativen Maßnahmen zeichneten HOF besonders aus?

Hier eine Auswahl der wichtigsten Maßnahmen von HOF, basierend auf folgenden Kategorien: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg, sowie unternehmerische Reaktionen auf die Coronakrise.

  • Der Geschäftsführer initiiert und verfolgt selbst innovative Entwicklungsprojekte. Zudem werden Sonderarbeitszeiten für Innovationsprojekte eingeräumt, sodass die involvierten Mitarbeiter flexibel agieren und reagieren können. Parallel überspannt der Innovationsgedanke nicht nur die Produkte und Dienstleistungen von HOF sondern auch die Nachhaltigkeit des Unternehmens.
  • Es besteht ein tagtäglicher und kontinuierlicher Wissensaustausch zwischen mechanischer und elektrischer Konstruktion, sowie der Softwareentwicklung. Das fördert u.a. die individuelle personenbezogene Ideenentwicklung. Gleichzeitig wird die praktische Umsetzung in allen Projektphasen zielorientiert und intensiv begleitet.
  • Das hauseigene Qualitätsmanagement verwaltet und organisiert die Ideensammlung für die verschiedensten Bereiche. Die Bewertung und Umsetzung wird durch die Geschäftsführungsebene betreut. Darüber hinaus wird ein externer QM Berater bei der Steuerung der Prozesse involviert.
  • Quartalsweise erfolgen Meetings mit den Abteilungsleitern und einem externen Unternehmensberater für Qualitäts- und Verbesserungsmanagement. Dort werden zusätzlich eingebrachte Ideen und Innovationen diskutiert, dokumentiert und weiterverfolgt. Somit wird eine Bearbeitung bzw. Behandlung von 100% aller eingereichten Vorschläge garantiert.
  • Damit mögliche Engpässe und Lieferschwierigkeiten einzelner Lieferanten in der Corona Krise kompensiert werden können, besteht für sämtliche Bauteile, die wir für unsere Anlagen benötigen ein flexibler Lieferantenpool.
  • Für unsere Kunden in Japan wurden Wartungsarbeiten an Einfriergeräten für pharmazeutische Produkte per Webmeeting durchgeführt. Ein Expertenteam war hierzu drei Tage involviert und hat per Live-Übertragung die Wartungsarbeiten der Anlagen angeleitet. Ebenfalls wurden Anlagen unserer Kunden in Australien und USA unter Anleitung per Videokonferenz aufgebaut, in Betrieb genommen und validiert.
  • Als sofortige Reaktion auf die Corona Pandemie wurde ein 2-Schichtmodells zur Kontaktreduzierung auf Abteilungsebene eingeführt.
  • Als Prophylaxe für den Covid Ernstfall wurde eine Gruppe aus Servicetechnikern innerbetrieblich freigestellt, um im Servicefall für Kunden schnell einsatzbereit zu sein.

Der wissenschaftliche Leiter ist von den ausgezeichneten mittelständischen Unternehmen insgesamt sehr beeindruckt: „Die TOP 100-Unternehmen haben sich konsequent danach ausgerichtet, möglichst innovativ zu sein“, stellte Prof. Dr. Nikolaus Franke fest.

Im Kern ging es um die Frage, ob Innovationen das Ergebnis planvollen Vorgehens oder ein Zufallsprodukt sind, also um die Wiederholbarkeit von Innovationsleistungen. Und darum, ob und wie sich die entsprechenden Lösungen am Markt durchsetzen.

HOF hat sich erfolgreich in diesem anspruchsvollen Auswahlverfahren behauptet und zählt somit 2021 wieder zu den innovativsten Unternehmen in Deutschland.

Preisverleihung durch Mentor Ranga Yogeshwar

Anstatt der bisherigen Preisverleihung im Sommer ist eine Jahresabschlussveranstaltung im November geplant. Das TOP 100-Finale im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit am 26. November 2021, im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg.
Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar wird den erfolgreichen Unternehmen persönlich gratulieren, er begleitet seit zehn Jahren den Innovationswettbewerb als Mentor.

Bildquelle: www.TOP100.de

CryoBlizzard - Innovative Technologie setzt neue Maßstäbe

Das Unternehmen HOF hat einen neuen Prozess entwickelt, der mit Umgebungsluft als Kältemittel die aktuellen Anforderungen an die Gefriertrocknung und die Schockfrostung übertrifft.

Aktuell befindet sich die gesamte Branche aufgrund der gesellschaftlichen und politischen Reglementierungen bezüglich des Klimawandels im Umbruch und viele Betreiber sind verunsichert. Häufig gestellte Fragen beziehen sich dabei auf die Problematik der Umweltverträglichkeit, die Regularien und Verordnungen durch Behörden sowie die Verfügbarkeit und Preisentwicklung von Betriebsstoffen.

Insbesondere betrifft dies die Seite der Kälteerzeugung, da hier die etablierten Technologien durch politische Reglementierungen über Verbote und Verknappung immer weiter eingeschränkt werden, auch im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen großen Thema Klimaschutz. Bei Anlagen mit Lebenszeiten über 30 Jahren steht für die Betreiber gerade die Zukunftssicherheit, Ausfallsicherheit und Qualität ihrer Anlagen im Fokus. Des Weiteren spielen Energieeffizienz, Sicherheit, Auswahl von Komponenten, Dokumentation und Langlebigkeit eine maßgebliche Rolle.

HOF CryoBlizzard – eine Technologie setzt neue Maßstäbe

HOF hat als innovativer Marktführer schon immer Vorausschauend im Sinne der Kundenbedürfnisse gedacht und gehandelt und so wurde gemeinsam mit dem Projektpartner Mirai Intex - mirai-intex.com/de/startseite/ - das neue technologische Verfahren HOF CryoBlizzard entwickelt.

Dazu wurde ein Retrofit an einer unternehmenseigenen Gefriertrocknungsanlage aus dem Jahr 1998 durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen Gefriertrockner mit einer Chargenkapazität von 40kg für die Insulinherstellung. Die Kälteerzeugung wurde vor dem Retrofit durch zwei Kältesätze mit jeweils 12kg des Kältemittels R 404 A (GWP 3922) realisiert. Steuerung der Prozessanlage erfolgte über eine Siemens S5.
 

Große Leistungen mit homogener Temperaturverteilung

Die Anlage wurde im Retrofit auf die neue Kälteerzeugung HOF CryoBlizzard und die aktuelle Steuerung S7-1500 umgestellt. Die Kälteerzeugung besteht mit dem neuen Prozess aus redundanten Kaltluftmaschinen, die modular auf einen zentralen Ladespeicher aufgeschaltet werden. Der Ladespeicher versorgt die Verbraucher wie Stellplatten, Eiskondensator oder Schockfroster direkt mit dem Kälteträger und kann dadurch binnen kürzester Zeit große Leistungen mit homogener Temperaturverteilung abfahren. Durch den Ladespeicher bleiben das Kühlwasser und der Stromverbrauch konstant und es kommt zu keinen Lastspitzen bei der Versorgung. Der Kühlwasserverbrauch konnte beim Retrofit um die Hälfte reduziert werden.
 

Kältemittel Luft kostenfrei und immer verfügbar

Bei den Kaltluftmaschinen handelt es sich um Kältemaschinen, die mit dem Kältemittel Luft nach dem Joule-Prozess operieren. Der maximale Überdruck in den Maschinen ist 3 bar und vergleichbar mit einem Fahrradreifen. Damit sind diese Maschinen besonders sicher und umweltverträglich. Für den Betreiber ergeben sich keine besonderen Anforderungen bezüglich des Maschinenraums, der Schulungen der Mitarbeiter sowie wiederkehrender Prüfungen. Zudem ist das Kältemittel Luft kostenfrei und immer verfügbar, hat den GWP 0 und ist damit von keinen Regularien betroffen.

„Für uns war klar, dass wir neue Wege für unsere Kunden gehen müssen. Der Vorteil von Luft als Kältemittel liegt auf der Hand. Luft ist verfügbar, nicht brennbar, nicht giftig und man kann nicht ersticken. Luft hat keinen GWP und fällt somit nicht unter die F-Gase-Verordnung oder andere Reglementierungen. Das ist die Zukunft“, sagt Oliver Fleischer aus der Abteilung Entwicklung Kältetechnik und Serviceleitung.
 

Der HOF CryoBlizzard Turboverdichter, ölfrei und nahezu verschleißfrei

Der Kältekreislauf wird durch eine luftgelagerte, ölfreie Turboverdichter-Expander-Einheit angetrieben, die nahezu verschleißfrei bis zu 88000 Umdrehungen pro Minute läuft. Dabei wird der Kälteträger im Ladespeicher in einem in der Kältemaschine integrierten Wärmeübertrager gekühlt. Die dadurch erwärmte Luft wird von dem Turboverdichter angesaugt und von 1 nach 2 verdichtet. Danach wird die Energie im Gaskühler an die Umgebung abgegeben und von 2 nach 3 abgekühlt. In einem inneren Wärmeübertrager, dem Rekuperator, wird die Luft von 3 nach 4 stark abgekühlt und dann von 4 nach 5 im Expander arbeitsverrichtend entspannt. Die Arbeit wird der Verdichtung wieder zugeführt. Die Energie wird nun durch die Erwärmung der Luft im Kälteträger-Wärmeübertrager von 5 nach 6 aufgenommen. Nachdem die Luft sich im Rekuperator wieder von 6 nach 1 erwärmt hat, wird sie vom Verdichter angesaugt und der Kreisprozess beginnt erneut.
 

Mit dem HOF CryoBlizzard - bestehende Anlagen als Retrofit erneuern oder neue Anlagen realisieren

Durch den modularen Aufbau kann die Leistung des HOF CryoBlizzard variabel skaliert werden und kann damit vom kleinen Gefriertrockner bis zur Zentralkälteanlage für komplette Werke angepasst werden. Mit dem HOF CryoBlizzard können bestehende Anlagen als Retrofit erneuert und neue Anlagen realisiert werden. Damit hat HOF eine zukunftssichere Lösung für die Gefriertrocknung und Schockfrostung entwickelt, die nicht nur sicher für Mensch und Umwelt ist, sondern auch bezüglich der Qualität und Verfügbarkeit der Anwendung neue Maßstäbe setzt.


In Kooperation mit den Projektpartnern:

MIRAI INTEX GmbH
www.mirai-intex.com/de/startseite

Refolution Industriekälte GmbH
www.refolution.de


Wir freuen uns sehr, dass das Fachmagazin „DIE KÄLTE + Klimatechnik“ unseren Beitrag, am 07.01.2020, veröffentlich hat. Quelle: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG, Fachmagazin „DIE KÄLTE + Klimatechnik“, Artikel "Natürlich am besten", Ausgabe 01.2020, Seite 18 -19.
 

Für mehr Informationen nehmen Sie bitte mit Herrn Fleischer (Telefon 06462-9169-228 - mail fleischero(at)hof-sonderanlagen.de) Kontakt auf.

Wichtige Abkündigungen zu SIGRAPH und EPLAN 5

Seit Bestehen der HOF Sonderanlagenbau GmbH wurden alle Schaltungsunterlagen (Schaltpläne), in der HOF-Elektrokonstruktion erstellt. Von 1990 bis 2004/2005 mit SIGRAPH und 2004/2005 bis 2012/2016 mit EPLAN 5, danach mit EPLAN Electric P8.

Durch Hersteller bedingte Veränderungen möchten wir Sie auf folgende Abkündigungen aufmerksam machen:

Abkündigung Sigraph:

Das CAE System SIGRAPH, mit dem Schaltpläne bis 2004 erstellt wurden, ist seit längerer Zeit bereits vom Hersteller abgekündigt. Eine wirtschaftliche Bearbeitung der Schaltpläne ist daher leider nicht mehr möglich. Wir können daher nur noch bedingt Änderungen in SIGRAPH Plänen bearbeiten und müssen den Support dieser Schaltpläne ab 2022 einstellen.

Wir empfehlen bei größeren Umbauten ein Umsetzen der Schaltpläne in EPLAN P8.

Abkündigung EPLAN 5:

Das CAE System EPLAN 5, mit dem Schaltpläne im Zeitraum 2004 bis 2016 erstellt wurden, ist von dem System EPLAN P8 abgelöst worden. Ab der Version EPLAN P8/2.8, ist EPLAN 5 nicht mehr in einer Systemumgebung lauffähig. Weiter ist der Betrieb unter Windows 10 nicht freigegeben.
Zukünftig müssen daher EPLAN 5 Projekte zu P8 migriert werden, um eine weitere Bearbeitung zu ermöglichen.

Bernd Becker (Leiter Elektrotechnik)

„Sollten Umbauten an Ihren betroffenen Anlagen geplant sein, werden wir Sie gerne bei einer zukunftsorientierten Lösung unterstützen“.

3. HOF Fachforum 2020 – am 3. Dezember 2020 - „Innovative Kältetechnologien“ Online Seminar

Trotz turbulenter Zeiten war das Stattfinden des 3. Fachforums 2020 für uns selbstverständlich – unabhängig durch die Beeinflussung der Corona Pandemie und unabhängig vom Veranstaltungsformat.

Natürlich hätten wir Sie viel lieber wieder persönlich begrüßt! Nichts geht über eine persönliche Begegnung, einen persönlichen Informationsaustausch – aber die Gesundheit geht nun einmal vor!

Trotz allen Widrigkeiten sind wir aber sehr zufrieden mit dem Ablauf und dem Ergebnis unseres Online Seminars. An der Stelle vielen Dank für Ihre Teilnahme. Mit über 80 Anmeldungen sind wir mit der Resonanz sehr zufrieden und hoffen, Sie konnten gewinnbringende Impulse und Erkenntnisse für sich mitnehmen..

Wir bedanken uns für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und freuen uns auf eine weitere, gute Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Hof und Dr. Alexander Hof

Auszeichnung: Zum vierten Mal in Folge den Sprung in die Innovationselite

Die HOF Sonderanlagenbau GmbH aus Lohra hat bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 wieder den Sprung unter die Besten geschafft.

Das Unternehmen wurde deshalb am 28. Juni diesen Jahres von dem Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, sowie dem wissenschaftlichen Leiter des Vergleichs, Prof. Dr. Nikolaus Franke, und compamedia in der Frankfurter Jahrhunderthalle zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet.

HOF gehört wieder zu den TOP 100-Unternehmen

398 Unternehmen bewarben sich in der aktuellen Runde für eine TOP 100-Auszeichnung.
Anhand einer wissenschaftlichen Systematik bewertet TOP 100 das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen.
Die von Prof. Dr. Nikolaus Franke als wissenschaftlichem Leiter entwickelte Systematik räumte dabei produzierenden und dienstleistenden Unternehmen dieselben Chancen ein und berücksichtigte auch die jeweiligen Unternehmensgrößen.
In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte HOF mit seinen 265 Mitarbeitern besonders mit seinem Innovationserfolg.

Innovative Lösungen finden – neue Wege gehen

Das TOP 100-Unternehmen ist seit 30 Jahren spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Gefriertrocknungsanlagen, Be- und Entladesystemen sowie Einfrier- und Auftaugeräten für die Pharmaindustrie. Mehr als 2.000 Anlagen in insgesamt 27 Ländern stehen für den weltweiten Erfolg von HOF.
Wo früher Menschen mit Handschuhen Flaschen öffneten, die mit gefrorenem Blutplasma befüllt waren, steht heute eine Maschine des Top-Innovators. Die Flaschen werden automatisch angetaut, von einer sogenannten Guillotine geöffnet, und Roboter entnehmen das Plasma zur Weiterverarbeitung. Das neue innovative Verfahren von HOF ist deutlich schneller, und die Anlage läuft rund um die Uhr.

„Offenheit für Neues, das ist ein Merkmal für eine gute Innovationskultur“

Ranga Yogeshwar, der seit 2011 den Wettbewerb als Mentor begleitet, fasst die Qualitäten der TOP 100 wie folgt zusammen: „Offenheit für Neues, das Tolerieren von Fehlern, das beständige Bestreben, Dinge neu und anders zu machen – das sind die Merkmale einer guten Innovationskultur. Einer Kultur, wie sie in den mittelständischen Firmen gelebt wird, die wir mit TOP 100 auszeichnen. Es sind herausragende Mittelständler, deren Innovationsgeist Teil ihrer DNA geworden ist. Es sind weitsichtige und zupackende Entrepreneure, bei denen Innovation tagtäglich an erster Stelle steht.“ Mehr Infos unter www.top100.de.

HOF sagt Dankeschön

„Zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet zu werden, erfüllt uns mit ganz besonderem Stolz.
Das ist keine Selbstverständlichkeit und unser Bestreben wird es auch weiterhin bleiben unseren Kunden die besten innovativsten Lösungen anzubieten.
Vor allem möchten wir uns aber bei unseren Mitarbeitern bedanken.
Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht machbar.“

Bildquelle: www.TOP100.de

Die neue Software LYOCOM 2018

Als Nachfolger der LYOCOM III Pro Software setzt HOF nun das neue LYOCOM 2018 Steuerungssystem ein. Deutlich verbesserte Diagnosemöglichkeiten und einheitliche Prozessübersicht sind die ausschlaggebenden Argumente die überzeugen.

LYOCOM 2018 basiert auf dem Siemens TIA Professional 15.1. Im Unterschied zum LYOCOM III System sind alle Anlagenkomponenten (Gefriertrockner, Vial Transfer System und Visualisierung) in einem Projekt integriert, sodass durch den Kunden nur ein Softwarestand für die HOF Package Unit zu verwalten ist.
LYOCOM 2018 ist eine Software für alle Gefriertrocknungssysteme in Kombination mit den Be- und Entladesystemen und beinhaltet umfangreiche Features. Das System zeichnet sich durch einfache und intuitive Bedienung aus, kombiniert mit einer bedienerfreundlichen und optisch ansprechend designten Benutzeroberfläche.

Folgende Features kennzeichnen Lyocom 2018:

  • Einsatz von Siemens F-CPU 15xx
  • Einheitliches Look and feel bei der Bedienung von GT und VTS
  • Entwicklung einer HOF eigenen Bibliothek nach GAMP 5. Sicherheit durch die implementierte TIA Portal Versionskontrolle und geprüfte Moduldokumentation von Standardmodulen
  • Feingranulare Anzeige der Betriebsmittel bis auf die Grundfunktionsebene
  • Erweiterte Service Informationen durch die Anzeige der Schaltzyklen der Betriebsmittel und einer optionalen batchbezogenen Leistungserfassung
  • Minimierung des Qualifizierungsaufwands durch die Verwendung einheitlicher Bildfenster und standardisierter Programmbausteine sowie einer einheitlichen Textbasis. Es muss nur noch die korrekte Anbindung an die Peripherie geprüft werden. Visualisierung, Störmeldeerzeugung etc. sind standardisiert und müssen nicht mehr geprüft werden.
  • Erweiterte Systemdiagnose. Hierzu wurde Siemens ProDiag integriert. So ist es nun möglich Schrittketten und Verriegelungen direkt aus dem SPS Programm auf der Visualisierung anzuzeigen und so bei Prozessstörungen umgehend eine Diagnose einzuleiten. Auch im Rahmen besserer Diagnosemöglichkeiten wurde die Steuerung der Türsicherheit auf einer F Steuerung in die GT integriert. Weiterhin wird die Siemens Hardwarediagnose visualisiert und für die Servoantriebe kann im Rahmen der Diagnose ein Drehmomentverlauf der Achsen aufgezeichnet werden. Alle Systemkomponenten welche aus der Steuerung angesteuert werden, werden auch visualisiert und können mit entsprechender Berechtigung z.B zu Servicezwecken auch direkt angesteuert oder verriegelt werden.
  • Redundanz in der Kommunikation durch Aufbau eines MRP Rings bereits in der Basisversion
  • Die HOF FVP Software wird für die Rezeptverwaltung und Chargenprotokollierung verwendet. Hierdurch ist eine Durchgängigkeit der Rezepte von Labor Anwendungen bis in Produktionsanlagen gegeben
  • Vertikale und horizontale Datenschnittstellen werden über Ethernet ausgeführt, so dass flexible Schnittstellen abgebildet werden können. Das Lyocom 2018 System bietet Schnittstellen zu übergeordneten System wie z.B. MES und Data Historian. Hier kann die Anbindung an ihr übergeordnetes System maßgeschneidert mit einer Schnittstelle zur PU realisiert werden.
  • Einsatz eines neuen Touchpanels mit neuer sterilraumgeeigneter Tastatur
  • Verbesserte Parameterdarstellung des VTS mit Anzeige aller Parameter in einem Bild
  • Automatisiertes Setzen von IPC Proben mittels Roboter

 

„Wir freuen uns, dass wir das neue System bereits erfolgreich in mehreren neuen Anlagen integrieren konnten.“
Patrick Schuhmacher (Head of Software Engineering)

Zeitgemäße Fernwartungslösung von HOF

Durch Einschränkung seitens des Lieferanten, kann HOF den Support für die Verbindung über analoge Fernwartungsmodems genutzter Software, für Windows 7, nicht über den Zeitraum 14.01.2020 gewährleisten. Wir müssen daher leider zu diesem Zeitpunkt unsere Supportverpflichtungen kündigen.

HOF ist sich aber der Verantwortung zu diesem Thema sehr bewusst. Eine sichere und zeitgemäße Fernwartungslösung bedingt umfangreiche Fachkenntnisse.

„Wir erarbeiten für Sie gerne ein individuelles, auf Ihre Anlage abgestimmtes Fernwartungskonzept. Gerne erstellen wir für Sie ein Angebot“.

Patrick Schuhmacher (06462/9169-358 oder per mail patrick.schuhmacher@hof-sonderanlagen.de)

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