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Die neue innovative Technologie: HOF CryoBlizzard Zentralkälte - Luft als Kältemittel für die Gefriertrocknung und Schockfrostung

Das Unternehmen HOF hat einen neuen Prozess entwickelt, der mit Umgebungsluft als Kältemittel die aktuellen Anforderungen an die Gefriertrocknung und die Schockfrostung übertrifft.

Aktuell befindet sich die gesamte Branche aufgrund der gesellschaftlichen und politischen Reglementierungen bezüglich des Klimawandels im Umbruch und viele Betreiber sind verunsichert. Häufig gestellte Fragen beziehen sich dabei auf die Problematik der Umweltverträglichkeit, die Regularien und Verordnungen durch Behörden sowie die Verfügbarkeit und Preisentwicklung von Betriebsstoffen.

Insbesondere betrifft dies die Seite der Kälteerzeugung, da hier die etablierten Technologien durch politische Reglementierungen über Verbote und Verknappung immer weiter eingeschränkt werden, auch im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen großen Thema Klimaschutz. Bei Anlagen mit Lebenszeiten über 30 Jahren steht für die Betreiber gerade die Zukunftssicherheit, Ausfallsicherheit und Qualität ihrer Anlagen im Fokus. Des Weiteren spielen Energieeffizienz, Sicherheit, Auswahl von Komponenten, Dokumentation und Langlebigkeit eine maßgebliche Rolle.

HOF CryoBlizzard – eine Technologie setzt neue Maßstäbe

HOF hat als innovativer Marktführer schon immer Vorausschauend im Sinne der Kundenbedürfnisse gedacht und gehandelt und so wurde gemeinsam mit dem Projektpartner Mirai Intex - mirai-intex.com/de/startseite/ - das neue technologische Verfahren HOF CryoBlizzard entwickelt.

Dazu wurde ein Retrofit an einer unternehmenseigenen Gefriertrocknungsanlage aus dem Jahr 1998 durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen Gefriertrockner mit einer Chargenkapazität von 40kg für die Insulinherstellung. Die Kälteerzeugung wurde vor dem Retrofit durch zwei Kältesätze mit jeweils 12kg des Kältemittels R 404 A (GWP 3922) realisiert. Steuerung der Prozessanlage erfolgte über eine Siemens S5.
 

Große Leistungen mit homogener Temperaturverteilung

Die Anlage wurde im Retrofit auf die neue Kälteerzeugung HOF CryoBlizzard und die aktuelle Steuerung S7-1500 umgestellt. Die Kälteerzeugung besteht mit dem neuen Prozess aus redundanten Kaltluftmaschinen, die modular auf einen zentralen Ladespeicher aufgeschaltet werden. Der Ladespeicher versorgt die Verbraucher wie Stellplatten, Eiskondensator oder Schockfroster direkt mit dem Kälteträger und kann dadurch binnen kürzester Zeit große Leistungen mit homogener Temperaturverteilung abfahren. Durch den Ladespeicher bleiben das Kühlwasser und der Stromverbrauch konstant und es kommt zu keinen Lastspitzen bei der Versorgung. Der Kühlwasserverbrauch konnte beim Retrofit um die Hälfte reduziert werden.
 

Kältemittel Luft kostenfrei und immer verfügbar

Bei den Kaltluftmaschinen handelt es sich um Kältemaschinen, die mit dem Kältemittel Luft nach dem Joule-Prozess operieren. Der maximale Überdruck in den Maschinen ist 3 bar und vergleichbar mit einem Fahrradreifen. Damit sind diese Maschinen besonders sicher und umweltverträglich. Für den Betreiber ergeben sich keine besonderen Anforderungen bezüglich des Maschinenraums, der Schulungen der Mitarbeiter sowie wiederkehrender Prüfungen. Zudem ist das Kältemittel Luft kostenfrei und immer verfügbar, hat den GWP 0 und ist damit von keinen Regularien betroffen.

„Für uns war klar, dass wir neue Wege für unsere Kunden gehen müssen. Der Vorteil von Luft als Kältemittel liegt auf der Hand. Luft ist verfügbar, nicht brennbar, nicht giftig und man kann nicht ersticken. Luft hat keinen GWP und fällt somit nicht unter die F-Gase-Verordnung oder andere Reglementierungen. Das ist die Zukunft“, sagt Oliver Fleischer aus der Abteilung Entwicklung Kältetechnik und Serviceleitung.
 

Der HOF CryoBlizzard Turboverdichter, ölfrei und nahezu verschleißfrei

Der Kältekreislauf wird durch eine luftgelagerte, ölfreie Turboverdichter-Expander-Einheit angetrieben, die nahezu verschleißfrei bis zu 88000 Umdrehungen pro Minute läuft. Dabei wird der Kälteträger im Ladespeicher in einem in der Kältemaschine integrierten Wärmeübertrager gekühlt. Die dadurch erwärmte Luft wird von dem Turboverdichter angesaugt und von 1 nach 2 verdichtet. Danach wird die Energie im Gaskühler an die Umgebung abgegeben und von 2 nach 3 abgekühlt. In einem inneren Wärmeübertrager, dem Rekuperator, wird die Luft von 3 nach 4 stark abgekühlt und dann von 4 nach 5 im Expander arbeitsverrichtend entspannt. Die Arbeit wird der Verdichtung wieder zugeführt. Die Energie wird nun durch die Erwärmung der Luft im Kälteträger-Wärmeübertrager von 5 nach 6 aufgenommen. Nachdem die Luft sich im Rekuperator wieder von 6 nach 1 erwärmt hat, wird sie vom Verdichter angesaugt und der Kreisprozess beginnt erneut.
 

Mit dem HOF CryoBlizzard - bestehende Anlagen als Retrofit erneuern oder neue Anlagen realisieren

Durch den modularen Aufbau kann die Leistung des HOF CryoBlizzard variabel skaliert werden und kann damit vom kleinen Gefriertrockner bis zur Zentralkälteanlage für komplette Werke angepasst werden. Mit dem HOF CryoBlizzard können bestehende Anlagen als Retrofit erneuert und neue Anlagen realisiert werden. Damit hat HOF eine zukunftssichere Lösung für die Gefriertrocknung und Schockfrostung entwickelt, die nicht nur sicher für Mensch und Umwelt ist, sondern auch bezüglich der Qualität und Verfügbarkeit der Anwendung neue Maßstäbe setzt.


In Kooperation mit den Projektpartnern:

MIRAI INTEX GmbH
www.mirai-intex.com/de/startseite

Refolution Industriekälte GmbH
www.refolution.de


Wir freuen uns sehr, dass das Fachmagazin „DIE KÄLTE + Klimatechnik“ unseren Beitrag, am 07.01.2020, veröffentlich hat. Quelle: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG, Fachmagazin „DIE KÄLTE + Klimatechnik“, Artikel "Natürlich am besten", Ausgabe 01.2020, Seite 18 -19.
 

Für mehr Informationen nehmen Sie bitte mit Herrn Fleischer (Telefon 06462-9169-228 - mail fleischero(at)hof-sonderanlagen.de) Kontakt auf.

Wichtige Abkündigungen zu SIGRAPH und EPLAN 5

Seit Bestehen der HOF Sonderanlagenbau GmbH wurden alle Schaltungsunterlagen (Schaltpläne), in der HOF-Elektrokonstruktion erstellt. Von 1990 bis 2004/2005 mit SIGRAPH und 2004/2005 bis 2012/2016 mit EPLAN 5, danach mit EPLAN Electric P8.

Durch Hersteller bedingte Veränderungen möchten wir Sie auf folgende Abkündigungen aufmerksam machen:

Abkündigung Sigraph:

Das CAE System SIGRAPH, mit dem Schaltpläne bis 2004 erstellt wurden, ist seit längerer Zeit bereits vom Hersteller abgekündigt. Eine wirtschaftliche Bearbeitung der Schaltpläne ist daher leider nicht mehr möglich. Wir können daher nur noch bedingt Änderungen in SIGRAPH Plänen bearbeiten und müssen den Support dieser Schaltpläne ab 2022 einstellen.

Wir empfehlen bei größeren Umbauten ein Umsetzen der Schaltpläne in EPLAN P8.

Abkündigung EPLAN 5:

Das CAE System EPLAN 5, mit dem Schaltpläne im Zeitraum 2004 bis 2016 erstellt wurden, ist von dem System EPLAN P8 abgelöst worden. Ab der Version EPLAN P8/2.8, ist EPLAN 5 nicht mehr in einer Systemumgebung lauffähig. Weiter ist der Betrieb unter Windows 10 nicht freigegeben. Ein Support ist jedoch noch möglich.
Zukünftig müssen daher EPLAN 5 Projekte zu P8 migriert werden, um eine weitere Bearbeitung zu ermöglichen.

Bernd Becker (Leiter Elektrotechnik)

„Sollten Umbauten an Ihren betroffenen Anlagen geplant sein, werden wir Sie gerne bei einer zukunftsorientierten Lösung unterstützen“.

Auszeichnung: Zum vierten Mal in Folge den Sprung in die Innovationselite

Die HOF Sonderanlagenbau GmbH aus Lohra hat bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 wieder den Sprung unter die Besten geschafft.

Das Unternehmen wurde deshalb am 28. Juni diesen Jahres von dem Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, sowie dem wissenschaftlichen Leiter des Vergleichs, Prof. Dr. Nikolaus Franke, und compamedia in der Frankfurter Jahrhunderthalle zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet.

HOF gehört wieder zu den TOP 100-Unternehmen

398 Unternehmen bewarben sich in der aktuellen Runde für eine TOP 100-Auszeichnung.
Anhand einer wissenschaftlichen Systematik bewertet TOP 100 das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen.
Die von Prof. Dr. Nikolaus Franke als wissenschaftlichem Leiter entwickelte Systematik räumte dabei produzierenden und dienstleistenden Unternehmen dieselben Chancen ein und berücksichtigte auch die jeweiligen Unternehmensgrößen.
In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte HOF mit seinen 265 Mitarbeitern besonders mit seinem Innovationserfolg.

Innovative Lösungen finden – neue Wege gehen

Das TOP 100-Unternehmen ist seit 30 Jahren spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Gefriertrocknungsanlagen, Be- und Entladesystemen sowie Einfrier- und Auftaugeräten für die Pharmaindustrie. Mehr als 2.000 Anlagen in insgesamt 27 Ländern stehen für den weltweiten Erfolg von HOF.
Wo früher Menschen mit Handschuhen Flaschen öffneten, die mit gefrorenem Blutplasma befüllt waren, steht heute eine Maschine des Top-Innovators. Die Flaschen werden automatisch angetaut, von einer sogenannten Guillotine geöffnet, und Roboter entnehmen das Plasma zur Weiterverarbeitung. Das neue innovative Verfahren von HOF ist deutlich schneller, und die Anlage läuft rund um die Uhr.

„Offenheit für Neues, das ist ein Merkmal für eine gute Innovationskultur“

Ranga Yogeshwar, der seit 2011 den Wettbewerb als Mentor begleitet, fasst die Qualitäten der TOP 100 wie folgt zusammen: „Offenheit für Neues, das Tolerieren von Fehlern, das beständige Bestreben, Dinge neu und anders zu machen – das sind die Merkmale einer guten Innovationskultur. Einer Kultur, wie sie in den mittelständischen Firmen gelebt wird, die wir mit TOP 100 auszeichnen. Es sind herausragende Mittelständler, deren Innovationsgeist Teil ihrer DNA geworden ist. Es sind weitsichtige und zupackende Entrepreneure, bei denen Innovation tagtäglich an erster Stelle steht.“ Mehr Infos unter www.top100.de.

HOF sagt Dankeschön

„Zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet zu werden, erfüllt uns mit ganz besonderem Stolz.
Das ist keine Selbstverständlichkeit und unser Bestreben wird es auch weiterhin bleiben unseren Kunden die besten innovativsten Lösungen anzubieten.
Vor allem möchten wir uns aber bei unseren Mitarbeitern bedanken.
Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht machbar.“

Bildquelle: www.TOP100.de

Die neue Software LYOCOM 2018

Als Nachfolger der LYOCOM III Pro Software setzt HOF nun das neue LYOCOM 2018 Steuerungssystem ein. Deutlich verbesserte Diagnosemöglichkeiten und einheitliche Prozessübersicht sind die ausschlaggebenden Argumente die überzeugen.

LYOCOM 2018 basiert auf dem Siemens TIA Professional 15.1. Im Unterschied zum LYOCOM III System sind alle Anlagenkomponenten (Gefriertrockner, Vial Transfer System und Visualisierung) in einem Projekt integriert, sodass durch den Kunden nur ein Softwarestand für die HOF Package Unit zu verwalten ist.
LYOCOM 2018 ist eine Software für alle Gefriertrocknungssysteme in Kombination mit den Be- und Entladesystemen und beinhaltet umfangreiche Features. Das System zeichnet sich durch einfache und intuitive Bedienung aus, kombiniert mit einer bedienerfreundlichen und optisch ansprechend designten Benutzeroberfläche.

Folgende Features kennzeichnen Lyocom 2018:

  • Einsatz von Siemens F-CPU 15xx
  • Einheitliches Look and feel bei der Bedienung von GT und VTS
  • Entwicklung einer HOF eigenen Bibliothek nach GAMP 5. Sicherheit durch die implementierte TIA Portal Versionskontrolle und geprüfte Moduldokumentation von Standardmodulen
  • Feingranulare Anzeige der Betriebsmittel bis auf die Grundfunktionsebene
  • Erweiterte Service Informationen durch die Anzeige der Schaltzyklen der Betriebsmittel und einer optionalen batchbezogenen Leistungserfassung
  • Minimierung des Qualifizierungsaufwands durch die Verwendung einheitlicher Bildfenster und standardisierter Programmbausteine sowie einer einheitlichen Textbasis. Es muss nur noch die korrekte Anbindung an die Peripherie geprüft werden. Visualisierung, Störmeldeerzeugung etc. sind standardisiert und müssen nicht mehr geprüft werden.
  • Erweiterte Systemdiagnose. Hierzu wurde Siemens ProDiag integriert. So ist es nun möglich Schrittketten und Verriegelungen direkt aus dem SPS Programm auf der Visualisierung anzuzeigen und so bei Prozessstörungen umgehend eine Diagnose einzuleiten. Auch im Rahmen besserer Diagnosemöglichkeiten wurde die Steuerung der Türsicherheit auf einer F Steuerung in die GT integriert. Weiterhin wird die Siemens Hardwarediagnose visualisiert und für die Servoantriebe kann im Rahmen der Diagnose ein Drehmomentverlauf der Achsen aufgezeichnet werden. Alle Systemkomponenten welche aus der Steuerung angesteuert werden, werden auch visualisiert und können mit entsprechender Berechtigung z.B zu Servicezwecken auch direkt angesteuert oder verriegelt werden.
  • Redundanz in der Kommunikation durch Aufbau eines MRP Rings bereits in der Basisversion
  • Die HOF FVP Software wird für die Rezeptverwaltung und Chargenprotokollierung verwendet. Hierdurch ist eine Durchgängigkeit der Rezepte von Labor Anwendungen bis in Produktionsanlagen gegeben
  • Vertikale und horizontale Datenschnittstellen werden über Ethernet ausgeführt, so dass flexible Schnittstellen abgebildet werden können. Das Lyocom 2018 System bietet Schnittstellen zu übergeordneten System wie z.B. MES und Data Historian. Hier kann die Anbindung an ihr übergeordnetes System maßgeschneidert mit einer Schnittstelle zur PU realisiert werden.
  • Einsatz eines neuen Touchpanels mit neuer sterilraumgeeigneter Tastatur
  • Verbesserte Parameterdarstellung des VTS mit Anzeige aller Parameter in einem Bild
  • Automatisiertes Setzen von IPC Proben mittels Roboter

 

„Wir freuen uns, dass wir das neue System bereits erfolgreich in mehreren neuen Anlagen integrieren konnten.“
Patrick Schuhmacher (Head of Software Engineering)

Zeitgemäße Fernwartungslösung von HOF

Durch Einschränkung seitens des Lieferanten, kann HOF den Support für die Verbindung über analoge Fernwartungsmodems genutzter Software, für Windows 7, nicht über den Zeitraum 14.01.2020 gewährleisten. Wir müssen daher leider zu diesem Zeitpunkt unsere Supportverpflichtungen kündigen.

HOF ist sich aber der Verantwortung zu diesem Thema sehr bewusst. Eine sichere und zeitgemäße Fernwartungslösung bedingt umfangreiche Fachkenntnisse.

„Wir erarbeiten für Sie gerne ein individuelles, auf Ihre Anlage abgestimmtes Fernwartungskonzept. Gerne erstellen wir für Sie ein Angebot“.

Patrick Schuhmacher (06462/9169-358 oder per mail patrick.schuhmacher@hof-sonderanlagen.de)

3.800 km für einen guten Zweck - ein Erfahrungsbericht der besonderen Art

Nach intensiver Überlegung hatte sich die Geschäftsleitung für Weihnachten 2018 etwas Besonderes einfallen lassen. Statt Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden, sollten Pakte mit den wichtigsten Lebensmitteln und Hygieneartikel für Bedürftige in Osteuropa gepackt werden. Diana Hof-Schneider nahm Kontakt mit den Johannitern auf, und nach einigen Telefonaten konnte sich die Firma HOF den Johanniter Weihnachtstruckern anschließen. Bereits seit 25 Jahren organisieren die Johanniter Hilfstransporte in die ärmsten Länder rund um Europa.

Nach Rücksprache mit heimischen Lebensmittelhändlern kam man schnell auf einen Nenner. Familie Kessler aus Gladenbach, die den dortigen REWE-Markt betreibt, erklärte sich sofort zur Kooperation bereit und lieferte die benötigten Hilfsgüter direkt in die Hallen der Fa. HOF nach Mornshausen.

An drei Packtagen, an denen sich nicht nur Werksangehörige sondern auch Feuerwehren und das Wirtschaftsforum Lohra - alles in allem rund 200 Personen – beteiligten, wurden die Pakete geschnürt. Am Ende waren es 1200 Päckchen mit dem Wichtigsten, was man zum Leben und für die körperliche Hygiene braucht (unter anderem Mehl, Zucker, Öl, Nudeln und Zahnpasta). Mit selbstgemalten Weihnachtskarten, die die Kindergärten im Umkreis mit viel Liebe gestaltet hatten, bekamen die Pakete auch eine persönliche Note.

Viele Hände helfen bei HOF
Spaß hatten Sie auch
So viele lachende Gesichter
auch die ganz kleinen freuten sich

Die Reise eines unvergesslichen Abenteuers begann...

Am 1. Weihnachtsfeiertag war es dann soweit. Die beiden Weihnachtstrucker der Fa. HOF, Alex Wagner und Alex Winter, wurden nach Landshut gebracht, wo die Reise nach Bosnien mit ca. 20 Tonnen Hilfsgüter an Bord am 2. Weihnachtsfeiertag morgens um 6 Uhr begann.


"Unseren Lkw konnten wir vor Weihnachten auf den Hof des THW Landshut bringen, so dass wir von dort aus ausgeruht und mit der vollen Fahrzeit starten konnten. Zunächst ging es mit zwei weiteren Lkw, die dort abgestellt waren, auf die Grieser Wiesen. Hier wurden die Konvois zusammengestellt und mit Lebensmitteln und Getränken versorgt,  die für eine Woche reichten. Nachdem wir uns kennengelernt hatten,  und man uns aufgenommen hat, als würden wir schon immer dazugehören,  fuhren wir mit den insgesamt 47 Lkw in einem langen Zug durch die Altstadt von Landshut, wo wir mit einem Gottesdienst und von diversen Rednern  - unter anderem von Peter Maffay - verabschiedet wurden.


Tausende von Menschen standen an den Straßen und verabschiedeten uns. Das THW hatte alle Straßen gesperrt, so dass wir ungehindert den Weg zur Autobahn fahren konnten (das war schon Gänsehaut-Feeling). An der deutsch-österreichischen Grenze trennten sich die Konvois in Richtung ihrer Zielländer (Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Albanien und Bosnien). Unser Ziel des ersten Fahrtags war Kroatien, wo wir auch abends gegen 21.30 Uhr nach einem 16-stündigen Tag angekommen sind.


Am nächsten Morgen fuhren wir weiter an die bosnische Grenze, wo wir einen ganzen Tag Aufenthalt hatten, und sich die dortigen Zollbehörden mit unseren Hilfsgütern beschäftigten.
Spätnachmittags konnten wir die Reise nach Bosnien fortsetzen. Ziel war Tuzla im Osten von Bosnien nahe der Grenze zu Serbien. Nach langer Suche für unsere sechs Lastwagen wurden wir in der dortigen Universität herzlichst empfangen und zum Essen eingeladen.


Am nächsten Morgen teilten wir uns auf, um die Weihnachtspäckchen zu verteilen. Wir hatten fünf  Stellen, um unsere Pakete zu verteilen. Ziel waren vier Schulen und Kindergärten entlang der serbischen Grenze und ein Frauenhaus mit etlichen Kindern. Nicht immer war es einfach,  die Kindergärten oder Schulen anzufahren, denn die Wege in den Bergen dorthin waren oft zugewachsen und mussten mit einer Motorsäge freigeschnitten werden. Viele Hände haben uns beim Abladen geholfen.  Die Freude der Menschen über die Pakete war groß, hatten sie - wenn auch nur für eine kurze Zeit – nun das wichtigste zum Leben für sich und ihre Familien.


Nach einer weiteren Nacht in Tuzla haben wir am nächsten Tag zwei weitere Lkw abgeladen, bevor wir die Fahrt nach Banja Luka angetreten haben. 200 Kilometer über die Berge auf Straßen, die an die ehemalige DDR erinnern. In Banja Luka angekommen, wurden die letzten beiden Lkw entladen, und am nächsten Tag traten wir die Heimreise an.
Unser Konvoi blieb zusammen bis zur Raststätte Ober Tauernalm in Österreich, wo wir uns nach einem schönen gemeinsamen Abendessen voneinander verabschiedeten, da ein Teil der Lkw in andere Richtungen fahren musste. Für uns endete dieser Tag nachts um 1.30 Uhr am Chiemsee, wo wir herzlichst mit einem kleinen Nachtimbiss im Hotel Schalchen Hof empfangen wurden. Nach einem reichhaltigen Frühstück am Silvestermorgen machten wir uns auf die allerletzte Etappe. Das Abenteuer Bosnien war schließlich am Silvesterabend um 18.30 Uhr beendet  - und das Wiedersehen mit unseren Familien war sehr groß.


Wir können sagen, dass diese komplette Aktion von HOF eine gelungene Sache war. Wir haben gesehen, dass unsere Pakete auch dort angekommen sind, wofür sie bestimmt waren: bei den Armen, bei Kindern und Bedürftigen. Wenn man sieht, dass man mit einer kleinen Tafel Schokolade oder einem Malblock einem Kind ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann – und das haben wir - sind wir beide der Meinung, dass unsere Firma genau das Richtige getan hat."


Alexander Wagner & Alexander Winter   

Auf Wissen und Erfahrungen Vertrauen – 30 Jahre HOF

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 1. Oktober 1988 wurde die damalige Schäfer & Hof Vakuum und Kältetechnik Sonderanlagenbau GmbH in einer ehemaligen Zigarrenfabrik im mittelhessischen Lohra gegründet. Das ist nicht unbedingt ein Jubiläum im klassischen Sinne, aber dennoch ein markanter Meilenstein unserer Firmengeschichte, auf den wir sehr stolz sind.

Immer ein Stück weiter denken … das ist die Maxime, die HOF immer wieder dazu antreibt, technologisch „über den Tellerrand“ zu schauen – immer auf der Suche nach der besten Lösung für ihre Kundinnen und Kunden.

Auf über 30 Jahre Unternehmensgeschichte blickt HOF mittlerweile zurück. Seit der Gründung im Jahr 1988 entwickelte sich HOF kontinuierlich weiter – zu einem weltweit agierenden und innovativen Unternehmen in der Herstellung von individuellen Gefriertrocknungsanlagen, Be- und Entladesystemen sowie Einfrier-und Auftaugeräten.

Step by Step und immer mit dem Blick für das Wesentliche wurde das Unternehmen marktorientiert aufgestellt und ist nun seit über drei Jahrzehnten, mit mehr als 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der HOF Unternehmensgruppe, der führende Spezialist für individuelle Lösungen in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie.

Wir sagen herzlichst Dankeschön für 30 Jahre HOF Sonderanlagenbau GmbH und möchten uns bei allen Geschäftspartnern, die uns auf diesem Weg begleitet haben, für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken.

Besonderen Dank gilt unseren Kunden für Ihr Vertrauen und Ihre langjährige Treue und vor Allem auch unseren Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Arbeit, ohne sie könnten wir auch unseren Erfolg nicht teilen und daher sind wir stolz und dankbar, was sie jeden Tag leisten.

Wir freuen uns auf das was noch kommt und auf die nächsten Jahre mit Ihnen.

Herzlichst Ihre Familie Hof

„Ausführliche Informationen zu unserem Firmenjubiläum finden Sie in unserer neusten Ausgabe HOFinsight.“
Dr. Alexander Hof (General Management)

Mehr dazu hier

HOF Firmenchronik 1988 – 2018

Manchmal kommt es anders als geplant

Laut der ursprünglichen Idee sollte HOF, beziehungsweise die 1988 gegründete Schäfer & Hof – Vakuum und Kältetechnik Sonderanlagenbau GmbH, ein national agierendes Service-Unternehmen werden, das Dienstleistungen in Form von Wartungen und Modifizierungen für bestehende Gefriertrocknungsanlagen anbietet und durchführt.

Dieses Dienstleistungsunternehmen hat es in dieser Form jedoch nie gegeben, denn mit Firmengründung wurde direkt der Auftrag für den Bau einer neuen Gefriertrocknungsanlage platziert. Das Geschäftsmodell war damit vom ersten Tag an im Bereich Maschinenbau angesiedelt, wobei immer klar war, dass Service in jeglicher Form eine entscheidende Rolle spielen muss.

Mit einer leistungsstarken Mannschaft, dem richtigen Händchen und dem nötigen Quantum Glück war bereits im zweiten Geschäftsjahr der verfügbare Platz erschöpft und eine große Montagehalle wurde errichtet. Seitdem hat sich das Firmenareal in mehreren Ausbauschritten auf eine Gebäudefläche von insgesamt 13.500 m² an drei Standorten ausgedehnt.

Herausforderungen als Triebfeder

Die Entwicklung von HOF ist stetig mit den wachsenden Anforderungen der pharmazeutischen und biotechnologischen Industriezweige einhergegangen. Gleichzeitig waren es auch immer wieder die Herausforderungen unserer Kundinnen und Kunden, die als Antriebskraft für Neuerungen und Weiterentwicklungen dienten. So entstanden neben den Lösungen im Bereich der Gefriertrocknungstechnik wegweisende HOF-Produkte wie beispielsweise die Einfrier- und Auftaugeräte für Blutplasma im Bereich der Blutspendezentren, effektive Systeme für die Be- und Entladung von Gefriertrocknungsanlagen, Freeze-Thaw-Units für das Temperieren von pharmazeutischen und biotechnologischen Produkten und jüngst Antau- und Aufschneidevorrichtungen für Plasma in Flaschen.

Unsere Philosophie

Mit der grundlegenden Philosophie, „termingerechte Qualität für anspruchsvolle Kunden“ anzubieten und zu liefern, ist HOF nach 30 Jahren Firmengeschichte heute der führende Spezialist für individuelle Lösungen. Unterstrichen wird dies durch Auszeichnungen für Innovationen und Management, die HOF in den vergangenen Jahren erhalten hat.

Wissen wachsen lassen

Entsprechend diesem Credo legt HOF viel Wert auf die Ausbildung von Fachpersonal und ist seit über 25 Jahren Ausbildungsbetrieb. Neben den klassischen Ausbildungsberufen im kaufmännischen und industriellen Bereich ist HOF seit vielen Jahren Hochschulpartner für das Duale Studium und weitere Abschlüsse.
Fundiertes Fachwissen, langjährige Erfahrung und ein hohes Maß an Flexibilität, gepaart mit kurzen Entscheidungswegen und der Spontanität eines mittelständischen und inhabergeführten Familienunternehmens haben HOF nicht nur im Bereich des Anlagenbaus, sondern auch im groß geschriebenen Service stark gemacht. Dieser nimmt seit Firmengründung einen dem Anlagenbau gleichwertigen Stellenwert ein und ist wie das Unternehmen über die Jahre hinweg stetig ausgebaut worden.

Heute betreut HOF mehr als 2.000 Anlagen auf internationaler Ebene, welche sich aus eigenen Anlagen und Fremdfabrikaten zusammensetzen. Mit Wissen und Erfahrung, entscheidender Qualität sowie der bekannten und gewohnten Flexibilität wird HOF auch in Zukunft stabiler Partner als Spezialist für individuelle Lösungen bleiben.

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Hans-Georg Hof schaut zurück

In einer ehemaligen Zigarrenmanufaktur hat alles begonnen

Damals haben wir lange hin und her überlegt, ob es sich lohnt, ein derartig großes Gebäude zu erwerben. Dass wir bereits im zweiten Geschäftsjahr aus Platzmangel einen ersten Erweiterungsbau in Angriff nehmen mussten, hätte ich nie gedacht – ganz zu schweigen von den heutigen Dimensionen.

Wo heute 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten, war ich in den Anfangszeiten Vertriebler, Planer, Elektriker, Schlosser, Inbetriebnehmer, Servicemonteur und Verantwortungsträger in einem. Zwar kümmere ich mich heute in erster Linie um strategische Dinge, den täglichen Gang durch die Werkstatt und die ein oder andere Tüftelei lasse ich mir aber nicht nehmen.

Die Gründung der HOF Prüfsysteme GmbH

Über private Verbindungen und die Wurzeln meines beruflichen Werdegangs im Sektor Gefriertrocknungstechnik hat es sich ergeben, dass wir am 1. April 2004 das Unternehmen HOF Prüfsysteme GmbH gegründet haben. Mit unseren Dichtheitsprüfanlagen bedienen wir hier vorrangig die Automobilindustrie. Als Unternehmensgruppe agieren wir seither Hand in Hand und ergänzen uns gegenseitig mit beiden GmbHs.

Erfolgreiche Messetage

Seit 1994 sind wir fester Bestandteil der ACHEMA in Frankfurt. Obwohl mir meistens am ersten Messeabendschon die Füße weh tun, können wir immer auf sehr erfolgreiche Messetage zurückblicken. Was ich hieran immer am meisten mochte und mag ist der Kontakt zu unseren Bestandskundinnen und -kunden und die hiermit verbundene Möglichkeit zum geschäftlichen und privaten Austausch.

Als Hobby-Landwirt ist mir Nachhaltigkeit und ein respektvoller Umgang mit unserer Natur besonders wichtig.

Das Nebenprodukt Stroh, das beim Getreideanbau entsteht, kann sinnvoller verwendet werden, als es gehäckselt auf dem Feld liegen zu lassen. Von der ersten Idee bis zur tatsächlichen Umsetzung hat es zwar mehrere Jahre benötigt, dafür sind wir seit 2013 in der Lage, unseren Standort in Mornshausen komplett mit Stroh zu beheizen.

Dass die vollständige Wertschöpfungskette vom Getreideanbau, über die Pelletierung des Strohs bis hin zur Nutzung der Pellets in der Heizungsanlage komplett in einer Hand liegt, war deutschlandweit ein einzigartiges Pilotprojekt und somit ein Meilenstein, der mich mit einem gewissen Stolz erfüllt.

Ein himmlisches Geschenk

Anlässlich unseres 25-jährigen Firmenjubiläums fand neben unserem ersten HOF Fachforum auch ein großer Familientag statt. Hier wurden meine Frau und ich von der Belegschaft mit einer Ballonfahrt überrascht, die wir auch kurze Zeit später antraten.

Dass wir auch nach 25 Jahren weiterhin unsere Teamintegrität und die persönliche Verbindung zueinader aufrechterhalten konnten und uns dies mit einem so schönen Erlebnis gedankt wurde, war und ist wahrlich ein besonderes Geschenk.

Immer wieder ein Highlight

Egal, ob es um eine 0,5 m² Laboranlage, eine 40 m² Produktionsanlage, eine kompakte FTU oder ein filigranes Be- und Entladesystem geht – die Einbringung ins Gebäude bei unseren Kundinnen und Kunden ist jedes Mal aufs Neue ein ganz besonderes Ereignis und hat uns in der Vergangenheit schon sehr viele außergewöhnliche Ideen abverlangt.

Insbesondere bei bestehenden Gebäuden mit vorgegebenen Einbringwegen gilt es, Herausforderungen zu meistern – eine Aufgabe, die mir persönlich immer sehr viel Freude bereitet und der ich mich gerne stelle.

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Zum dritten Mal in Folge der Sprung in die Innovationselite

Es ist kein Zufall, dass HOF nach 2016, 2017 und auch in 2018 mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet wurde und somit wieder zu den TOP 100 der innovativsten Unternehmen Deutschlands zählt.

Es ist die Innovationskraft und eine einfache Maxime, die HOF so erfolgreich macht: Immer ein Stück weiter denken, immer auf der Suche nach der besseren Lösung für Ihre Kunden. Mit über 30 Jahren Erfahrung ist HOF der führende Spezialist in der Herstellung von individuellen Gefriertrocknungsanlagen, Be- und Entladesystemen und Einfrier- und Auftaugeräten für die pharmazeutische und biotechnologische Industrie und das nicht ohne Grund!

Laut der Analyse von Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke, vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien und seinem Team, konnte HOF besonders in den Kategorien „Innovationserfolg“ und Innovationsklima“ überzeugen.

Während eines festlichen Rahmenprogramms wurden alle Preisträger durch Ranga Yogeshwar ausgezeichnet, der als Mentor des Wettbewerbs Urkunde und Trophäe überreichte.

Das TOP 100-Siegel wurde zum 25. Mal in Ludwigsburg verliehen und ehrt die
Innovationselite Deutschlands in mehreren Kategorien.

Wir freuen uns sehr zum dritten Mal in Folge zu den Preisträgern zu zählen, bedanken uns bei allen Mitarbeitern für ihre Motivation und Innovationskraft und natürlich bei unseren Kunden für den regelmäßigen Wissensaustausch.
 

Dr. Alexander Hof
„Für uns bedeutet die Auszeichnung Motivation und Ansporn zugleich auch weiterhin für unseren Kunden immer die besten Lösungen anbieten zu können.“

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