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Vom eigenen Agrarrohstoff zur unabhängigen Energie

Die aktuellen Diskussionen um erneuerbare Energien sind nicht nur in den täglichen Medien vertreten, sondern beschäftigen auch unser Unternehmen. So entstehen bei einer Büro- und Produktionsfläche von insgesamt über 12.500 m2 erhebliche Kosten für Strom und Wärme. Da Nachhaltigkeit in unserer Firmenphilosophie groß geschrieben wird, kommt seit Beginn dieser Heizperiode eine deutschlandweit bislang einzigartige Technologie zum Einsatz. So konnte Firmeninhaber und Hobby-Landwirt Hans-Georg Hof als Erster die komplette Wertschöpfungskette vom Stroh zum Brennstoff bis zur fertigen eigenen Wärmeversorgung schließen.

Das als Nebenprodukt im Getreideanbau anfallende Stroh wird in einem aufwändigen Verfahren in der Familien-eigenen Pelletieranlage zu Strohpellets verarbeitet. Diese können im Folgenden in einem speziellen Biomasse-Heizkessel zur Wärmegewinnung CO2-neutral verbrannt werden. Die hierbei anfallende Asche kann im Anschluss als hochwertiger Dünger wieder auf die landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden.

Die Heizungsanlage selbst ist modular in einem System aus fünf 20 ft-Containern aufgebaut. Sie besteht aus dem eigentlichen Brennkessel mit Steuerung, dem darüber liegenden Pelletspeicher, der seitlich angeschlossenen Einheit zur Abgasreinigung, sowie zwei großdimensionierten Pufferspeichern für das Heizwasser.

Mit diesem System wird bislang der 5.700 m2 große Werksteil in Gladenbach-Mornshausen erfolgreich beheizt. Der hierfür benötigte Strohbedarf wird zu 100% von den landwirtschaftlichen Flächen der Familie Hof abgedeckt. Für den Betrieb der Pelletieranlage wurde wiederum eine Photovoltaikanlage in ausreichender Dimension installiert, sodass auch die Herstellung der Pellets autark abläuft.
Diese neu etablierte Innovation findet bereits jetzt große Zustimmung und wir freuen uns diesen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten zu können.