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HOF gehört zu den TOP 100

Unternehmen aus Lohra schafft es in Deutschlands Innovationselite / Ehrung durch TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar.

Zum 23. Mal wurden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. HOF nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Untersucht wurden das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.

Jede Anlage ein Unikat

"Termingerechte Qualität für anspruchsvolle Kunden" - so lautet das Motto von HOF. Das Unternehmen hat sich unter anderem auf die Herstellung von individuellen Gefriertrocknungsanlagen für die pharmazeutische und biotechnologische Industrie spezialisiert und liefert keine Produkte von der Stange; sie liefert Sonderanlagen. In der Kategorie "innovative Prozesse und Organisation" ist dieser Sonderanlagenbauer bestens aufgestellt: Seine Geschäftsleitung, sein Qualitätsmanagement, seine Softwareentwicklung sowie seine mechanische und elektrische Konstruktion arbeiten eng zusammen. Fast jede Maschine, die HOF ausliefert, ist ein Unikat beziehungsweise eine Neuentwicklung, denn sie ist eng mit dem Kunden abgestimmt und aufgrund seiner spezifischen Ansprüche hergestellt: Bevor es zu einem Auftrag kommt, erhält HOF ein umfassendes Lastenheft. Die Prozesse, mit denen man das abarbeitet und realisiert, sind genau definiert und nach ISO 9001 auch zertifiziert.

In Ruhe gemeinsam entscheiden

Bei TOP 100 punktete das Unternehmen vor allem durch seine außergewöhnlichen Prozesse. Um die besten Vorschläge auszuwählen, treffen sich die Abteilungsleiter regelmäßig außerhalb der Geschäftszeiten. So können sie in Ruhe gemeinsam entscheiden, wie Herausforderungen zu meistern sind und welche neuen Technologien aufgegriffen werden können. Die Treffen finden einmal im Quartal statt und dauern oft vier bis viereinhalb Stunden. Damit die Ideen nicht versanden, sind immer auch externe Berater dabei. Die sorgen dafür, dass man alle relevanten Ideen festhält und weiterverfolgt.

Nichts dem Zufall überlassen

Bevor die Geschäftsleitung grünes Licht für eine Innovation gibt, werden alle Gesichtspunkte abteilungsübergreifend geprüft. Dabei steht der kurzfristige Gewinn im Fokus, aber auch der langfristige und zukünftige Output, der mit einer Neuerung verbunden sein kann. Auch neue technologische Herausforderungen, etwa die kontrollierte Keimbildung, meistert man gemeinsam. Arbeitet das Team an neuen Lösungen, probiert es die bei Bedarf im eigenen Haus - beispielsweise im Applikationslabor - gleich aus. Innovationen auf dem Gebiet der Gefriertrocknung überlässt dieser Sondermaschinenbauer eben nicht dem Zufall; er erarbeitet sie planmäßig und strukturiert.

Die Geschäftsführung investiert 40 Prozent ihrer Arbeitszeit in Innovationen. Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter 150 Verbesserungsvorschläge eingebracht - 85 Prozent der Ideen wurden umgesetzt. National ist das mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnete Unternehmen die Nummer eins und auch International gehören die Maschinenbauer zur Spitzengruppe in ihrer Branche.

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: "Innovationsförderndes Top-Management", "Innovationsklima", "Innovative Prozesse und Organisation", "Innovationsmarketing/Außenorientierung" und "Innovationserfolg".

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer.

 

"Gemeinsam mit dem Qualitäts- und Verbesserungsmanagement diskutieren und dokumentieren wir Ideen und verfolgen sie weiter."

Familie Hof