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Einfrier- und Auftaugeräte – exakte Prozesse und eigene Software…

Die pharmazeutischen, biotechnologischen und medizinischen Märkte umfassen viele Produkte, die im Rahmen ihrer aufwendigen Herstellung lyophilisiert werden. Hierbei spielt der Einfrierprozess eine wichtige Rolle.

Das geregelte Einfrieren, genauso wie das geregelte Auftauen, gilt aber auch als essentiell für viele Produkte die nicht gefriergetrocknet werden.

Um auch in diesem Sektor qualitativ hochwertige und GMP-gerechte Lösungen anbieten zu können, hat HOF leistungsstarke Einfrier- und Auftaugeräten, die sogenannten ‚Freeze-Thaw Units‘ (FTUs), entwickelt.

Die charakterisieren sich durch hohe Prozesssicherheit und Zuverlässigkeit. Eine regelbare Einfriergeschwindigkeit und die volle Kontrolle über den Einfrier- bzw. Auftauprozess stehen ebenfalls ganz ober in der Leistungsbeschreibung. Gleichzeitig wird gewährleistet, dass die gesamte Füllmenge gleichmäßig und unabhängig von der Beutelgröße eingefroren und auch wieder aufgetaut wird. Die Dokumentation von Temperatur und Zeit sind dabei selbstverständlich.

Zudem arbeiten die FTUs von HOF energiesparend mit indirekter Kühlung und verbrauchen bei Stillstand keine Energie. Die schnelle Beschickung und Entladung wird durch große Türen gewährleistet. Der Innenbereich des Gerätes ist aus Edelstahl gefertigt und leicht zu reinigen.

Bereits 1992 wurde das erste Einfriergerät als Neuentwicklung für den Bereich der Blutspendedienste gefertigt. Hier gibt es die Spezifikation, dass Blutplasma innerhalb von 45 Minuten eine Temperatur von -30°C im Beutelkern unterschreiten muss. Die Geräte von HOF garantieren diese Werte und können bis zu 120 der üblichen 400-ml-Beutel gleichzeitig aufnehmen. Durch spezifisches Zusammenpressen der temperierbaren Platten hat jeder Produktbeutel zu jeder Zeit die gleichen Einfrierbedingungen und am Ende die gleiche Form, sodass Barcodes auf den planen Oberflächen auch maschinell gelesen werden können. Zur Dokumentation steht die Software ‚HOF Freeze Viewer Professional‘, konfiguriert für Blutspendedienste, zur Verfügung. Mit ihr werden alle relevanten Daten wie Temperaturverlauf, Barcodes und Meldungen erfasst und können entweder in Form eines Berichts gedruckt oder elektronisch an ein übergeordnetes Datenerfassungssystem übergeben werden.

Im Bereich der Pharmaindustrie und Biotechnologie sind die Geräte für Beutelgrößen zwischen vier und zwölf Litern konzipiert. Die Steuerung der Anlage ermöglicht Temperaturprofile im Bereich von +40°C bis -60°C, bei optionaler Rampenfunktion auch bis -70°C. Für diese Geräte steht das Steuerungssystem ‚HOF Freeze Viewer Professional‘ zur Verfügung. Dieses System entspricht den FDA-Anforderungen (21 CFR Part 11) und besitzt eine Rezeptverwaltung, Meldesystem, Datenerfassung, Trenddarstellung und Reportfunktion.

Selbstverständlich lassen sich diverse Anlagen- und Leistungsparameter kundenspezifisch konfigurieren.